Böse neue welt. Wir basteln uns eine böse neue Welt

Das Böse

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Er verharrt meist auf seiner Scholle, seinem Eigentum und geht sehenden Auges in den Untergang. Account deaktivieren Ihr Account wird deaktiviert und kann von Ihnen nicht wieder aktiviert werden. Tötet euren Bruder Vergewaltigt eure Frauen Ihr sprecht die gleiche Sprache Aber ihr könnt euch nicht vertrauen Schöne neue Welt Die Bedrohung sind wir selbst. Aldous Huxley schreibt seinen Zukunftsentwurf unter dem Eindruck der amerikanischen Kulturindustrie, und es sind ihre Entwicklungen, die den Weg in die Zukunft flankieren. Hmm… nein -er tut dies ja nicht aus einem bösen Vorsatz, sondern weil er es muss. Menschen, die anderen Menschen weh tun.

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Eine Weiterverarbeitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung zu gewerblichen oder anderen Zwecken ohne vorherige ausdrückliche Erlaubnis von Neue Zürcher Zeitung ist nicht gestattet. Warum es kein Vertrauen unter Menschen gibt. Die Helden der Science-fiction-Filme sind immer unterwegs, jagen mit Lichtgeschwindigkeit irgendwelche Schurken, die Milchstraße gleicht der Mainstreet, dem Showdown-Ort der alten Western. Stattdessen scheint er das Geschenk des freien Willens dafür zu missbrauchen, sich über alles andere zu stellen. Privat ist nichts, alles ist öffentlich Transparenz und Öffentlichkeit, das sind die prägenden Merkmale einer Gesellschaft, in der sich erste Motive der digitalen Welt erkennen lassen. Oops -was sehen wir da auf einmal? Dieses Missbrauchspotenzial bergen jedoch auch ganz nonchalant verteilte Labels wie «Abzocker», «Heuschrecken» oder «Bonzen», über die sich bezeichnenderweise niemand empört, weil sie ja nur «Reiche» treffen. Denn diese Zeitung lebt bekanntlich seit ihrer Gründung anno 1959 von Busen, Bingo und gezielten Grenzverletzungen.

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Böse neue Welt

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Viel Blut, handgreifliche Schauspielkunst von Michalek und Robert Kuchenbuch, der sich als misshandelter Winston wie Schlachtvieh windet. Und der andere Grund, warum Menschen böse sind? Dann stürmen Big Brother und Parteibonze O'Brien die Reihen im gleißenden Scheinwerferlicht. Gleichzeitig gehört es zum erklärten Ziel neurechter Parteien wie der AfD, die Grenzen des Sagbaren auszuweiten. Es scheint also der freie Wille des Menschen zu sein, der das Böse in die Welt bringt. Schlimmer noch: «Worte wirken, und nicht selten folgen auf Worte Taten. Wie können wir damit umgehen, dass Menschen zu so viel Grausamkeit und Zerstörung fähig sind, fragt die moderne Psychologie.

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Songtext von Böhse Onkelz

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Und dafür benötigt sie eben einen Tropfen Blut, woher auch immer. Das Problem, dass ich mit einem Gott habe, der die Menschen erschuf, ist nicht, dass er dem Menschen den freien Willen ließ, sondern ihn zusätzlich so machte, dass er all diese Begierden hat, die ein Tier niemals plagen könnten. In meinen Gedanken betrachtete ich die nun menschenleere Welt und suchte nach etwas bösem. Jedes Kind kann diese Frage richtig beantworten: nein. Ach event San Marino Lichtenstein und Monaco. Sie tun böses, weil sie es wollen. Der Imperativ aus George Orwells «1984» ist die wohl weltweit bekannteste Chiffre der Massenüberwachung und zugleich das wirksamste Leitmotiv ihrer Gegner.

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Songtext von Böhse Onkelz

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Und dass mit immer weiterem Fortschreiten der Emanzipation die Regel, dass der Mann böser ist als die Frau, immer mehr kippt? Die geringste Kleinigkeit konnte einen verraten. Denn das geschieht meist, wenn der Mensch sie, ob wissentlich oder nicht, bedroht. Trotz der gefühlten tausend Phon. Die Fertigstellung des visionären Meisterwerkes durch George Orwell liegt 70 Jahre zurück - ein Stück von beklemmender Allgemeingültigkeit. Ein Teil dieses Problems und das beantwortet auch deine andere Frage, warum Gott uns denn so schuf : die Triebe, die unser Leben so schwer machen, entspringen im Grunde nicht unserem Geist oder der Seele, wenn man so möchte , sondern unserem irdischen Körper, den wir quasi aus dem Tierreich geerbt haben — mitsamt seinen in Jahrtausenden entwickelten Trieben, Hormonen und Instinkten, die uns nun noch quälen und unsere Entscheidungen beeinflussen, ob wir es merken, oder nicht. «1984» ist auch ein Polizeistaat, eine graue Welt des Mangels, beherrscht von einer undurchsichtigen Überwachungsbürokratie.

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Unter dem Vorwand, man müsse das neuerdings Unsägliche bekämpfen, werfen sich selbst die Täter von einst in die Pose der moralischen Grenzwächter von heute. Zukunftsvisionen sind Spiegelbilder der Gegenwart, die sie hervorbringt. Ganze Tierarten wurden im geistig doch recht beschränkten Mittelalter deshalb so gut wie ausgerottet. Scott gelingt eine sarkastische Umkehr der Werte, wie man sie ja bereits in den alten Frankenstein-Filmen vorfand: Die künstlichen Geschöpfe ziehen in ihrer tragischen Begrenztheit Mitleid auf sich, wirken menschlicher als die Menschen. Eine nervöse Gesichtszuckung, ein unbewusst-ängstlicher Blick, die Angewohnheit, vor sich hin zu murmeln — alles, was auch nur den Hauch von Abweichung oder Heimlichkeit trug. Scotts Held dagegen wirkt wie ein merkwürdiger Anachronismus, ein Sozial-Sanitäter, zuständig für Unfälle, die bei dem menschlichen Frevel, seinesgleichen zu fabrizieren, entstehen. Der Brite hat Big Brother erfunden, den Herrscher über Gedanken und Träume, den selbsterklärten Gott im totalitären Kontrollstaat mit Gedankenpolizei, die das Ich nicht nur im Satzbau eliminieren lässt.

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